Ein Pfarrer musste zu einem wichtigen Termin. Doch zu allem übel springt sein Auto nicht an. Er überlegt und entscheidet mit dem Bus zu fahren. Schnell informeirt er, dass er ein wenig später kommt und geht zum Bus. Als erin den Bus steigt und gibt ihm der Busfahrer zuviel Wechselgeld. Der Pfarrer bemerkt es erst nicht und geht nach hinten. Als er das Wechselgeld wegstecken will bemerkt der Pfarrer es und geht sofort zurück zum Busfahrer. Der Pfarrer sagt: "Entschuldigen Sie, Sie haben mir zuviel Wechselgeld gegeben. Hier haben sie es zurück." und will dem Busfahrer das Geld geben. "Ich weiß", sagt der Busfahrer. "Wie Sie wissen?". Der Busfahrer antwortet: "Naja, ich war letztens bei Ihnen im Gottesdienst. Ich wollte einfach wissen, ob Sie sich an das halten wovon Sie predigen."
Wir sind oft dazu geneigt uns die Bibel auf unsere Bedürfnisse zurecht zu schneiden. Trotz allem lassen wir den Missionsbefehl nicht außer acht (Matt. 24, 18-20). Gut, aber was vermitteln wir dabei?
Ein Blick auf die Apostel zeigt, dass sie alles einsetzten um Zeugen für Jesus zu sein. Alles, sogar das wertvollste was sie hatten. Ihr Leben. Sie haben es als Zeugnis eingesetzt. Das bedeutete auch das sie die Grenze überwanden und sich nach Gottes Wort richteten selbst dann wenn es "unangenehm" für sie werden konnte.
Der Bezug zu Jesus entsteht heute oft über Beziehungen. Dadurch zu sehen wie andere Menschen mit Jesus umgehen, die Beziehung zu Ihm pflegen. Sie ziehen praktische relationen zu dem Wort und dem Leben. Wie in der Geschichte achten sie darauf, ob der Prediger so lebt wie er es sagt.
Tun wir das woran wir Glauben? Wo sind unsere Grenzen? Welche Maßstäbe gelten für uns? Lassen wir uns auf Jesus ein?
Montag, 22. September 2008
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