Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine. Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
-Psalm 139, 23+24, die Bibel-
Kennst Du das auch? Irgendetwas läuft schief und es wirft Dich voll aus der Bahn. Entweder es kommt plötzlich oder man kämpft sich schon länger mit eigener Kraft durch, bis es nicht mehr geht. Aber man will trotzdem weiter kämpfen. Alles tun, nur nicht akzeptieren wie es gerade ist. Es zerrt an den Nerven und vertrauen wird immer schwerer. Und irgendwann resigniert man.
Was nun? Ich muss es doch irgenwie schaffen! Eine Lösung finden! Irgendwie.....
Wir versuchen es oft irgendwie. Irgendwie mit unseren Problemen fertig werden. Es können harmlose Probleme sein, oder auch größere. Schnellstens eine Lösung finden. Die steine die dabei in unsere Wege gelegt werden entpuppen sich meist als riesige Hügel. Schnell finden wir keinen Rat mehr, keinen nerv mehr, keine Lösung.
Oft sind uns auch die Hände gebunden, weil wir uns auf Behörden oder so verlassen müssen. Vermeintliches nichts tun können lässt uns verzweifeln.
Wir müssen keine Lösung finden. Wir müssen nicht verzweifeln. Wir müssen nur lernen los zulassen. Nicht mehr nur auf unseren Verstand vertrauen, auf dem wir am liebsten vertrauen. Sondern auf dem Rat Gottes hören. Auf Ihn vertrauen.
Es ist wahrscheinlich eine der schwersten Hürden unseres Lebens. Eine Hürde die immer wieder kommt. Einfach los zulassen und Gott zu vertrauen. Alls abgeben. Wir sollten uns aber besser von Gott einnehmen lassen als uns von unseren Problemen. Wir sollten uns von Ihm erforschen lassen und Seine Direktionen ernst nehmen.
Wir dürfen beten:
Herr nimm meine Welt. Nimm meine Sorgen. Hilf mir tragen. Hilf mir hören. Hilf mir erkennen. Hilf mir loslassen.
Ich brauche Dich.